Patenschaften
Eine tragende Säule unserer humanitären Tätigkeit ist die Vermittlung undBetreuung von Patenschaften für besonders
bedürftige Kinder in
Weißrussland. Für nur EUR 15,00 im Monat (das durchschnittliche
Monatseinkommen eines Weißrussischen Facharbeiters beträgt
umgerechnet ca. 60,00 Euro/Mon.), kann diesen Kindern, die unter
schwierigsten Bedingungen leben müssen, nachhaltig geholfen
werden.
Abwicklung:
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Auswahl eines hilfsbedürftigen Kindes. Der Verein hält entsprechende
Informationen über Krankheitsbild und Lebenssituation der Kinder bereit.
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Ausfüllen der „ Erklärung“ zur Übernahme einer Patenschaft (Muster siehe Anlage)
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Zahlung der Patengelder durch die Paten: 90,00 Euro halbjährlich, bzw.
180,00 Euro jährlich, durch Abbuchung oder Überweisung im Voraus,
auf das Konto des Vereins. Selbstverständlich können die Patenschaftsbeträge steuermindernd abgesetzt werden. Die Spendenbescheinigungen werden Ihnen am Jahresende zugesandt.
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Der Verein legt für jede Patenschaft ein Kontenblatt an, auf dem alle
Ein- und Auszahlungen festgehalten werden. Dieses Kontenblatt wird
den Paten am Jahresende zur Kontrolle zugesandt.
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Die Auszahlung der Patengelder an die Patenkinder, bzw. deren Familie,
erfolgt quartalsweise zu je 45,00 Euro, durch Boten des Vereins direkt an die Bedürftigen und wird durch Unterschrift bestätigt. Die Unterschriftslisten können auf Wunsch eingesehen werden. So können wir garantieren und auch nachweisen, dass Ihre Hilfe wirklich ankommt! Die obligatorischen Dankschreiben der Familien aus Weißrussland bestätigen diese Aussage!
Wer ist bedürftig?
Besonders für Kinder in Weißrussland können ganz normale Krankheiten wie
Bronchitis oder Grippe lebensgefährlich werden. Krankhafte Vergrößerungen der Schilddrüse, eine große Zunahme von Tumoren und Leukämie, Zyklusstörungen bei Jugendlichen z.B. sind eine
tatsächliche Folge der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Hinzu kommt die katastrophale wirtschaftliche Lage Weißrusslands. Die
Bevölkerung lebt in großer Armut. Erschwerend wirkt noch die Besonderheit des Gesundheitswesens: Die Behandlung der Patienten in den Polykliniken ist zwar kostenlos, aber Medikamente und Heilmittel
(Bandagen, Schienen usw.) müssen selber gezahlt werden. Da die benötigten Medikamente aber im Vergleich zu den gezahlten Löhnen, sehr teuer sind, können Eltern mit dauerhaft kranken Kindern,
die finanzielle Last oft nicht meistern und leben in ärmlichen Verhältnissen weit unter der Armutsgrenze. Nur zu oft werden diese Kinder dann in die staatlichen Heime abgegeben, wo sie versorgt, aber
ansonsten lediglich aufbewahrt werden.
Dieses Schicksal können Sie durch die Übernahme einer Patenschaft einem
kranken Kind ersparen, oder das Los eines kranken Kindes in einer wirtschaftlich am Abgrund lebenden Familie wesentlich erleichtern. Entsprechende Hilferufe, wie z. B. auf der Folgeseite, erreichen
uns leider noch zu oft! Deshalb unsere Bitte:
Helfen Sie uns, damit wir helfen können!